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Umgebung


"Warum ist es an der Ruhr so schön?" 

Wenn man gegenüber des Gymnasiums auf der anderen Seite der Marie-Juchacz-Straße den kleinen Weg neben den Bahngleisen hinab zur Ruhr geht, öffnet sich vor dem Betrachter eine weite und reiche Naturlandschaft. Die Ruhr, einst Inbegriff eines verschmutzen Flusses, bietet heute zahlreichen Pflanzen und Tiere ein Zuhause. Die Hälfte der Stadtfläche von Essen ist Grünfläche und das vor allem durch den Essener Süden. Die Ruhrauen dienen sogar zur Trinkwassergewinnung für die Essener Stadtbevölkerung.
Schon zu Beginn des Weges erkennt man hoch über der Landschaft thronend die stillgelegte Zeche "Heinrich". Sie liegt direkt hinter dem Bahnhof Holthausen. Dieses dichte Nebeneinander von Natur und (Industrie-) Kultur ist kennzeichnend, nicht nur für Überruhr, sondern für das gesamte Ruhrrevier.
An dieser Stelle wird Grubenwasser aus 400 bis 600 Meter Tiefe in die Ruhr eingeleitet. Die Hebung des Grundwassers aus den Stollen und Schächten ehemaliger Bergwerke ist erforderlich, um den aktiven Bergbau im nördlichen Ruhrgebiet zu schützen. Das Grubenwasser kann in Notfällen ebenfalls als Trinkwasser dienen. Mit der enthaltenen Wärme wird das nahegelegene Altenwohnheim geheizt. Die braune Färbung ist ein Hinweis auf den naturgemäß hohen Eisengehalt des Grubenwassers.
 

Immer wieder teilt sich die Ruhr in kleinere Nebenzweige auf. An einigen Stellen bilden sich ruhigere Ausläufer, in denen besonders Wasserpflanzen gedeihen, aber auch viele Vogelarten Ruhe finden.

 

 
 
 
 
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